8 häufige Mythen über den Kinderwunsch – und was wirklich stimmt!
- 12. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Ich weiß, wie viele „gut gemeinte“ Ratschläge und vermeintliche Weisheiten man hört, wenn es um den Kinderwunsch geht. Manche davon sind sogar gut gemeint, aber sie können verunsichern oder Druck machen. Deshalb habe ich dir hier 8 Mythen aufgelistet, die wir genau unter die Lumpe nehmen.

Mythos 1:“Ein regelmäßiger Zyklus bedeutet, dass du fruchtbar bist.”
Wahrheit: Ein regelmäßiger Zyklus ist zwar ein super Zeichen – aber er allein sagt noch nicht alles aus. Hormone, die Eizellreifung oder der Eisprung können trotzdem aus dem Gleichgewicht geraten. Hierfür würde ich dir empfehlen deinen Zyklus genau zu beobachten oder ein Hormoncheck durchzuführen.
Mythos 2:“Wenn es nicht klappt, hilft nur die Kinderwunschklinik.”
Wahrheit: Ich schätze die moderne Medizin sehr, das sie schon so vielen Frauen dazu verholfen hat, schwanger zu werden. Aber es gibt natürlich auch viele andere Ansätze, die du zuerst ausprobieren kannst. Ernährung, Bewegung, mentale Stärke und kleine Veränderungen im Alltag können oft schon viel bewirken. Wichtig ist, dass du herausfindest, was für dich am besten passt.
Mythos 3: „Wenn die Periode regelmäßig ist, hast du automatisch einen Eisprung.“
Wahrheit: Ein regelmäßiger Zyklus ist ein gutes Zeichen, aber ein Eisprung findet trotzdem nicht bei jeder Frau automatisch statt. Temperaturmessungen oder Ovulationstests können dir dabei helfen, den Eisprung besser und sicher zu erkennen.
Mythos 4: „Sport und Diäten verbessern die Fruchtbarkeit automatisch.“
Wahrheit: Ein gesunder Lebensstil kann zwar definitiv dabei helfen, aber zu viel Sport oder extreme Diäten können den Hormonhaushalt stören und den Zyklus aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn du dir nicht sicher bist, was zu viel ist, dann sprich dich am besten mit deiner Ärztin/deinem Arzt ab, um hier Gewissheit zu erlangen.
Mythos 5: „Krankheiten wie Endometriose oder PCOS machen eine Schwangerschaft unmöglich.“
Wahrheit: Endometriose oder ähnliche Erkrankungen können die Fruchtbarkeit zwar beeinflussen, aber es gibt mittlerweile so viele Behandlungsansätze, die Frauen mit diesen Diagnosen helfen, schwanger zu werden. Aus der Arbeit mit den Frauen weiss ich, dass der Weg manchmal etwas steiniger und länger ist, nichtsdestotrotz halten viele Frauen mit Endo dann eines Tages doch ihre Babys in den Händen.
Mythos 6: „Kaffee oder Alkohol reduzieren die Chance auf eine Schwangerschaft.“
Wahrheit: In Maßen sind Kaffee und Alkohol meist unproblematisch. Übermäßiger Koffein- und Alkoholkonsum kann allerdings die Fruchtbarkeit beeinflussen. In der Phase nach dem Eisprung können sich selbst kleine Mengen an Alkohol (und auch ein zu viel an Koffein) negativ auf die Einnistung auswirken.
Mythos 7: „Ein Spermiogramm ist immer korrekt.“
Wahrheit: Die Qualität der Spermien kann schwanken, je nach Lebensstil oder anderen Faktoren. Ein einziges Spermiogramm liefert oft nicht das vollständige Bild. Männer können zudem auch mit dem richtigen Lifestyle (Ernährung, Nahrungsergänzungen, etc) die Qualität erheblich verbessern.
Mythos 8:“Wenn du schon mal schwanger warst, wirst du es wieder.”
Wahrheit: Ich begleite viele Frauen, die nach einer ersten Schwangerschaft mit sogenannten „sekundären“ Kinderwunschproblemen kämpfen. Es ist gar nicht so selten, dass sich der Körper verändert – auch wenn es dann nicht auf Anhieb klappt, gibt es dennoch viele Ansätze, die dich unterstützen können, auch in dieser Phase deines Lebens.
Ich weiß, dass diese Mythen manchmal schwer auf einem lasten können. Aber du bist nicht allein mit deinen Sorgen und Fragen. Es gibt so viele Ansätze und Möglichkeiten, die dich auf deinem Weg unterstützen können.
Vielleicht möchtest du einen ersten Schritt machen, in dem du dir meine beiden kostenlosen Mini-Kurs holst?
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Wenn du noch Fragen hast, melde dich gern bei mir.
Liebe Grüße,Verena



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